Das SDAX-Unternehmen FRIEDRICH VORWERK hebt nach einem Ergebnissprung im dritten Quartal ein weiteres Mal seine Prognosen für das Jahr an.
Der Pipeline- und Anlagenbauer für Erdgas-, Strom- und Wasserstoffanwendungen erwartet nun für 2026 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) bei 220 bis 230 Millionen Euro. Erst im Juli hatte das Management das Ziel für das operative Jahresergebnis auf 180 bis 200 Millionen Euro angehoben. Die neue Umsatzprognose liegt nun bei 760 bis 790 Millionen Euro, hier standen zuvor 730 bis 780 Millionen Euro auf der Agenda.
Im dritten Quartal war der Erlös vorläufigen Berechnungen zufolge um 13 Prozent auf 228,3 Millionen Euro angestiegen, das operative Ergebnis erhöhte sich überproportional stark um 58 Prozent auf fast 81 Millionen Euro. Beide Werte hätten somit einen Rekord erreicht, hieß es. Das Unternehmen profitiert seit einiger Zeit von Netzausbau und Energiewende, im Quartal schlug den Angaben zufolge unter anderem ein deutlich gesunkener Materialaufwand zu Buche. Seine endgültigen Zahlen will FRIEDRICH VORWERK am 12. November vorlegen.
So reagiert die FRIEDRICH VORWERK-Aktie
Nach einer weiteren Prognoseerhöhung haben sich die Aktien von FRIEDRICH VORWERK am Mittwoch erholt. Die Papiere des Pipeline- und Anlagenbauers für Erdgas-, Strom- und Wasserstoffanwendungen steigen zeitweise um 10,49 Prozent auf 73,40 Euro.
FRIEDRICH VORWERK habe die starken Quartalsergebnisse erzielt, die er erwartet habe, erklärte Analyst Nikolas Demeter vom Bankhaus Metzler. Wie deutlich das operative Ergebnis aber gestiegen sei, habe auch ihn überrascht. Das neue Ebitda-Jahresziel liege nun über seiner bereits optimistischeren Prognose. Je nach Wetter sieht er sogar noch Luft nach oben angesichts dessen, was nach drei Quartalen bereits in den Büchern stehe.
/tav/stk
TOSTEDT (dpa-AFX)
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